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Problemzone Gott

Ich möchte mit dir das mit Abstand wichtigste Thema der Welt klären:


"Gibt es einen Gott oder nicht?"


Als allererstes müssen wir einen Fakt ganz stark hervorheben:

Gott wird in Systeme katalogisiert.

"Das Eine, das die Weisen mit vielen Namen benennen." – Rigveda

Nehmen wir als Beispiel einen Menschen auf diesem Planeten.

Wenn du Max Mustermann erreichen willst, dann musst du wissen:

  • auf welchem Kontinent er lebt,

  • in welchem Land er lebt,

  • in welchem Bundesland er lebt,

  • in welchem Bezirk er lebt,

  • in welchem Ort er lebt,

  • in welcher Gasse oder Straße er lebt.


Wenn ich Gott bin und diese Daten nicht besitze, kann ich den Wunsch für Max Mustermann nicht erfüllen.


"Gott ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall und dessen Umschreibung nirgendwo ist." – Empedokles

Jetzt drehen wir die Perspektive einmal um. Wenn wir von Gott sprechen, dann ist das so, als ob wir über den Planeten sprechen. Der Planet fasst 8 Milliarden Menschen. Von den anderen Lebewesen ganz zu schweigen ...


In der Geschichte der antiken Götter waren die Götter lebende Menschen. Doch im Laufe der Geschichte hat der Mensch ein gigantisches Versäumnis begangen.


Welches?


Das Wissen der Wissenschaft in die Religion einzubetten.


"Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind." – Albert Einstein

Du fragst dich jetzt bestimmt, wie das wohl aussehen mag?


Wir wissen, dass die antiken Götter Menschen waren. Doch der Mensch hat sich massiv entwickelt, und sein Blick schweift nun den Kosmos entlang.


Als erstes müssen wir wissen, dass Gott so real ist wie du und ich.


Damit meine ich, dass Gott kein metaphysisches Fantasiegespinst ist.

Du willst Beweise?


Ich kann dir SOFORT drei liefern, und du kannst das nicht einmal abstreiten:


  1. Die Erde = GAIA

  2. Die Sonne = SOL

  3. Der Mond = LUNA

"Alles ist aus dem Wasser entsprungen! Alles wird durch das Wasser erhalten! Ozean, gönn uns dein ewiges Walten!" – Johann Wolfgang von Goethe (Thales von Milet anspielend, der Wasser als Urstoff sah)

Ohne Sonne (Elektromagnetismus) + Mond (Gravitation) und Erde (Kernkraft) gäbe es nichts zu diskutieren und zu erleben. Wir gehen auf Gott, leben durch Gott, werden realisiert durch Gott, sind EINS mit Gott.


So wie wir Max Mustermann gefunden haben, finden wir die einzelnen Systemgötter.


Es gibt eine Sonnengasse, einen Sonnenort, einen Sonnenbezirk, eine Sonnenhauptstadt, ein Sonnenland, einen Sonnenkontinent, eine Sonnenwelt. Die Sonnenwelt nennt sich in unseren Breitengraden "Galaxie". Die Galaxie, in der wir leben, nennt sich Milchstraße.


"Wie oben, so unten; wie innen, so außen; wie im Großen, so im Kleinen." – Kybalion (Hermetische Prinzipien)

Die Milchstraße ist nicht nur ein Galaxiengott ... sondern die realistische Klassifizierung für "UNIVERSUM"!


Wenn wir also vom Universum sprechen, können und dürfen wir in der Analogie nur die Galaxie als Quelle erfassen. Warum, erzähle ich dir etwas später.

Die Milchstraße hat ebenfalls viele Brüder und Schwestern. Auch hier haben wir eine Galaxiegasse, einen Galaxieort, einen Galaxiebezirk, eine Galaxiehauptstadt, ein Galaxieland, einen Galaxiekontinent, eine Galaxiewelt. Die Galaxiewelt besteht aus all den einzelnen Universen, die erst gemeinsam den Titanen ergeben.


"Es gibt unzählige Sonnen und unzählige Erden, die um diese Sonnen kreisen, ähnlich wie die sieben Planeten um unsere Sonne kreisen." – Giordano Bruno

Hier nun die Auflistung:


  • 1 Galaxie = 1 Universum

  • 100 Milliarden Galaxien (mehrere Universen ergeben das Multiversum als Ganzes) erzeugen einen Titanen.

  • 1 Titan = 1 Omniversum.

  • Es gibt 15 Titanen im Kosmos.

  • 15 Titanen ergeben den kosmischen Gott.


Das ist die Hierarchie der Götter, die wir fürs erste einmal fassen können. Wenn wir also in der Regel von Gott sprechen, meint der Volksmund den kosmischen Gott.

Doch hier kommt ein massives Problem.


Jede Galaxie besteht aus einer gänzlich anderen Physik.

Jeder Titan besteht aus einer gänzlich anderen Biologie.


Was ich damit zum Ausdruck bringen will, ist, dass wir nichts über die anderen Götter wissen und sie somit in der Gesamtheit Gottes nicht zum Ausdruck gebracht werden können.

In der Bibel sagt Gott im ersten Gebot: "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen..." (Exodus 20:4).


Warum sagt Gott das dort?


"Das Tao, das sich aussprechen lässt, ist nicht das ewige Tao. Der Name, der sich nennen lässt, ist nicht der ewige Name." – Laotse, Tao Te King

Nehmen wir an, wir sprechen über Tony. Ich sage dir über Tony Dinge, die nicht stimmen, stark abwegig sind und nicht mit seiner wahren Persona im Einklang stehen. So ein Vorgehen nennt man Gaslighting. Was ich über Tony sage, mag vielleicht nicht stimmen, aber trotzdem arbeitet die Person mit den Informationen, die ihr zur Verfügung stehen.


Was die Person über Tony zu wissen glaubt, deckt sich nicht mit der Realität.


Und genau hier kommt das Beispiel vom Abbild ins Spiel. In der Kindheit glaubt so gut wie jedes Kind, dass Gott ein alter Mann mit langem Bart ist. Das ist die Standardfantasie der Kinder. Dieses (Ab-)Bild verlässt aber nie die Konditionierung, weswegen das Unterbewusstsein mit diesem Abbild von Gott arbeitet.


"Wenn Ochsen und Löwen Hände hätten und Bilder malen könnten wie Menschen, so würden die Pferde pferdeähnliche, die Ochsen ochsenähnliche Göttergestalten malen." – Xenophanes

Viele Menschen glauben an Gott ... aber alles, was sie über den Tony-Gott glauben, passiert ihnen auch in ihrer Realität. Sie haben den Tony-Gott von seiner wahren Schöpferkraft so sehr in seiner wahrhaftigen Macht erniedrigt, dass der Tony-Gott nicht anders kann, als nur so zu funktionieren, wie sie es zu wissen glauben.


Der Tony-Gott kann daher nie anders reagieren und in Aktion treten, als du es von seinem (kindlichen) Abbild erwartest. Weiter glauben die Menschen, dass Gott alles kann. Aber weil sie den alten, bärtigen Menschenmann tief im Limbus sitzen haben, kann der Tony-Gott nur das, was der Mensch kann ... und nie mehr. Vor allem beschränkt sich das relative Alles nur auf das, was der Einzelne von der Welt weiß.


Die Atheisten, die dem Tony-Gott den Rücken gekehrt haben, untergraben zum einen ihre eigene Göttlichkeit, und zum anderen kann Gott für sie nicht arbeiten. Das ist ungefähr so, wie wenn du deiner linken Hand das Anrecht auf Existenz verweigerst und fortan als Einhändiger mit einer Hand durchs Leben navigierst.


Mehr Schaden kann sich ein einzelner Mensch auf der spirituellen Ebene gar nicht antun.


Warum tun sie das?


Weil sie nicht an den Tony-Gott glauben. Damit haben sie Recht, denn der Tony-Gott existiert nicht ... aber der Sonnengott, der Erdgott, der Mondgott und alle anderen kosmischen Götter, vor allem alle unsere Vorfahren, die als Götter verehrt wurden, können in ihrer Mächtigkeit nicht in ihr Leben interagieren, und somit werden sie zu ihrer eigenen Schöpfungsblockade. Diese Menschen werden nie über ihr Ego hinauswachsen können, weil sie kein spirituelles Vorbild haben, dem sie nacheifern können.


"Das Ego ist ein Schleier zwischen dem Menschen und Gott." – Rumi

Bei den Gläubigen ist das Problem, dass sie ihr Gebet an "Gott" richten. Das ist ungefähr so, wie wenn du Max Mustermann einen Brief schreiben willst und im Adressfeld steht "Auf der Welt". Der Postmann hat sicher große Freude, Max Mustermann ausfindig zu machen. Da könnte man gleich einen Brief an den Weihnachtsmann zum Nordpol schicken ... da ist die Wahrscheinlichkeit millionenmal höher, dass vorher der Weihnachtsmann den Brief erhält, bevor Gott das Gebet von Tony erhält.


"Gott ist dem Menschen näher als seine eigene Halsschlagader." – Koran, Sure 50:16

Es schlägt bei mir gerade Punkt 13 Uhr.


Du erkennst das Dilemma von Gott, dem Glauben an den "Gott" und dem Nichtglauben an "Gott"?


Die schwammige Formulierung und die metaphysische Ungenauigkeit machen am Ende nicht mehr als das, was sich der Mensch vom Opa-Gott erwartet.


Zudem gibt es noch ein massives Problem, das sich in die Gesamtkalkulation einschleicht.


Jedes Kind der Welt hat im Normalfall zwei Götter. Diese Götter nennen sich Mama und Papa. Die Großeltern sind auch Götter, aber nicht so primär wie Mama und Papa. In den Augen eines Kindes sind die Mutter und der Vater immer Gott. Darum stellen sich die Kinder Gott auch als bärtigen, alten Mann vor. Sie kennen nämlich nichts anderes, womit sie Gott in Verbindung bringen könnten. Das Gehirn sucht automatisch nach zusammenhängenden Mustern. Das liegt in der Natur der Menschlichkeit.


"Wir werden nicht als Menschen geboren, wir werden dazu gemacht." – Erasmus von Rotterdam

Und je nachdem, wie gut oder wie bösartig der Mama- und Papa-Gott waren, so wird auch deine Version des Tony-Gottes in deiner Welt mit dir interagieren. Darum existiert in der Bibel die Version des strafenden Gottes. Denn so war der Mann von damals nun mal gestrickt.


Der "Gott" aus der Moderne hingegen hat mindestens das Kalkül eines Dalai Lama.


Aber warum erzähle ich dir von alledem?


Weil ich von dir möchte, dass du folgenden Satz laut aussprichst:


"Ich gebe zu, dass ich mich in Bezug auf Gott geirrt habe, und ich nehme alle Verbindungen und Kalkulationen, die ich mit dem kosmischen Gott gemacht habe, zurück. Ich gebe zu, dass ich mich geirrt habe, und höre auf, Gott auf ein menschliches Maß zu erniedrigen. Von nun an stelle ich im höchsten Fall Vermutungen und Hypothesen auf, aber niemals Tatsachen, und zwar so lange, bis die Fakten keine andere Interpretation zulassen außer dem, was die Zukunft über unsere Götter preisgibt. Ich erlaube mit sofortiger Wirkung den Göttern, zu sein, wie sie wirklich sind, damit sie mir fortan in all ihrer Macht und Pracht zur Seite stehen können und dementsprechend mit der geballten Kraft ihrer Macht mit unserem Sein und Wirken in der Wirkung interagieren können."


"Der Beginn der Weisheit ist die Definition der Begriffe." – Sokrates

"Ich entschuldige mich vielmals, dass ich unwissend die Götter erniedrigt habe und von einem falschen Standpunkt aus argumentiert habe. Ich entschuldige mich in aller Höflichkeit und Herzlichkeit bei allen Göttern und erlaube ihnen selbstverständlich, so zu wirken und zu sein, wie sie wirklich sind, damit wir als Menschen die echte Wahrheit erfahren und keinen Kinderhirngespinsten mehr hinterherjagen werden!"



"Ich räume meinen Irrtum ein und bitte darum, die Erlaubnis erteilen zu können, dass die Götter ihrem Wesen und ihrer Wirkung ordnungsgemäß nachgehen. Ich wusste nicht, dass ich die Götter in ihrer Mächtigkeit erniedrigte, und verstehe erst jetzt, dass deshalb auch mein eigenes Leben drastisch erniedrigt wurde. Ich glaube an die Götter, aber ich weiß so gut wie nichts über sie. Das Geheimnis liegt darin, mithilfe der Wissenschaft mehr über unsere kosmischen Götter zu erfahren. Ich verstehe, dass das, was das weiße Blutkörperchen für den Menschen ist, der Mensch für die kosmischen Götter ist."


"Bitte verzeiht meine kindliche Naivität, und bitte herrscht mit eurer ultrakataklystischen Macht über mein bescheidenes Wesen."


"Danke für das Akzeptieren meiner Entschuldigung, und schön, dass es euch gibt."


Euer PhIlIp Adamatryxz Plasmasyntax

 
 
 

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